Einträge mit dem Tag ‘Flucht‘

Inhalte über Form transportieren – “Der Duft des Westens”

Publiziert am 25.03.2013 von Kaja Wesner

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Knapp vier Millionen Menschen verließen zwischen 1949 und 1989 als sogenannte “Republikflüchtlinge” die DDR – die Mehrheit aus politisch motivierten Gründen. Im September 1973 flüchtet Reinhold Huff illegal über die Tschechoslowakei in die Bundesrepublik Deutschland. Mark Huff, der Sohn von Reinhold Huff, und Arne Breusing nehmen die Geschichte zum Anlass, um ihre Abschlussarbeit im Fachbereich Kommunikationsdesign (Multimedia) zu drehen. Der 3D-Animationsfilm im Papier-Stil enthält Original-Druckerzeugnisse aus der DDR in Form von Briefen, Zeitungen und Comics.

Auf der 6. Geschichtsmesse in Suhl stellen Marc Huff und Arne Breusing den Film gemeinsam vor. Im Anschluss sprechen die Mediengestalter im MONTAGSRADIO “Vor Ort” mit Miriam Menzel und Kaja Wesner über die Beweggründe des Vaters, ihren eigenen Bezug zur DDR-Geschichte und die künstlerischen Elemente des Films.

 

Der Duft Des Westens from RUFF HUFF on Vimeo.

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“Vor Ort” im Tränenpalast

Publiziert am 14.06.2012 von Kaja Wesner

Zirka 10 Millionen Menschen überquerten zwischen 1962 und 1989 die Grenze von Ost- nach West-Berlin durch das ehemalige Zollabfertigungsgebäude am Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße und nahmen unter Tränen Abschied von ihren Verwandten und Freunden. Nach der Wiedervereinigung wurde das Gelände in den 90er Jahren von einem Club für Kultur-Events genutzt, seit 2003 steht es unter Denkmalschutz. Im September 2011 eröffnete die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland hier die Ausstellung “GrenzErfahrungen. Alltag der deutschen Teilung”.

Im kommenden MONTAGSRADIO “Vor Ort”, Ausgabe 9/2012, besuchen Markus Heidmeier und Jochen Thermann den Tränenpalast und sprechen mit Mike Lukasch, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, über die Ausstellung und den Versuch, die Authentizität des Ortes zu bewahren. Am Montag erscheint hier das komplette Gespräch.

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Opposition und Fluchthelfer. Die Mordanschläge der Stasi auf Wolfgang Welsch

Publiziert am 07.11.2011 von Kaja Wesner

Wolfgang Welsch überlebte drei Attentate der Stasi auf sein Leben. Nach jahrelanger politischer Haft gelangte er 1971 in die Bundesrepublik und arbeitete als Fluchthelfer. Das machte ihn in den Augen der Stasi zum Staatsfeind der DDR. Die Stasi scheute in der Folge keinen Aufwand und verübte auf ihn mehrere Mordanschläge. Im MONTAGSRADIO, Ausgabe 17/2011, spricht Wolfgang Welsch über seine Biographie: über Widerstand, Haft, die Attentate und darüber, wie man aufhört zu hassen. weiter lesen

Kategorien: Allgemein, DDR, Deutsche Teilung, Politik, Stasi, Westdeutschland

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