Immer Montags. Immer im Netz. Das sind die Koordinaten des MONTAGSRADIO. “Netzgespräche zur Zeitgeschichte” ist das inhaltliche Konzept.

Die Diskussionsrunden bestehen aus zwei bis drei Gastgebern und einem Gast aus Politik, Kultur oder Wissenschaft. Der Talk kann Debatte, Disput oder Portraitgespräch sein. Der MONTAGSRADIO-Fragebogen ist eine Konstante.

Das Themenspektrum ist breit. Deutsch-deutsche Geschichte, europäische Diskurse und alles darüber hinaus. Was verbindet die Revolutionen aus dem Jahr 1989 mit den geglückten und gescheiterten Revolutionen der Jahre 2010 und 2011? Was unterscheidet den Terror der 1970er Jahre von dem der Gegenwart? Wie haben Staaten vor 20, 30 oder 50 Jahren auf Wirtschaftskrisen reagiert und wie reagieren sie heute? Wie hat sich die Bedeutung der Medien verändert? Welche Transformationen hat der Totalitarismusbegriff durchlaufen?

Das MONTAGSRADIO war 2009 und 2010 konstituierendes Element des Onlineportals RevolutionundEinheit.de. Bisher kamen unter anderem Joachim Gauck, Herfried Münkler, Timothy Garton Ash, Thomas Grimm, Marek Prawda und Ilko-Sascha Kowalczuk zu Wort. Im Februar 2011 startete das MONTAGSRADIO seine Solokarriere.

Das MONTAGSRADIO wird von der Kooperative Berlin realisiert und wurde von 2011 bis 2012 mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert. Die Kooperative Berlin ist ein Netzwerk von Journalisten, Filmemachern, Historikern, Medienentwicklern, Projektmanagern und Autoren.